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Cashewnüsse

Frauenprojekte

La Sureñita: Cashewnüsse aus Honduras

Auf einer unrentablen Cashew-Plantage gründeten Frauen die Kooperative La Surenita, um Cashew-Äpfel und Nüsse mit Hilfe einer arbeitsintensiven Technik weiterzuverarbeiten. Damit reagierten die Frauen auf die rechtlichen Beschränkungen, die ihnen verbieten, als eigenständige Produzentin Land zu besitzen.
90% der Frauen konnten nicht einmal die Grundschule abschließen. 70% müssen ihre Kinder als Alleinerzieherinnen großziehen. Diese Situation erforderte Veränderungen.

Das Besondere an La Sureñita ist, dass sich einfache Landfrauen im Laufe der Jahre durch kontinuierliche Unterstützung durch Fairen Handel soweit fortbilden konnten, dass sie nun die Organisation selbst leiten können. Die Arbeit mit La Sureñita hat den Frauen wirtschaftliche Macht und Ansehen gebracht.

Die Berufstätigkeit der Frauen und ihr Beitrag zur Existenzsicherung der Familie haben dazu geführt, dass auch die Männer im Haushalt mithelfen – eine für die sonst sehr traditionelle Rollenverteilung bemerkenswerte Entwicklung.

90% der Produktion gehen an den Fairen Handel.
Aus den Erlösen finanzieren sich besondere Leistungen für die Cashewproduzentinnen:
Zugang zu einem Sozial- und Bildungsfond, Kleinkredite, Übernahme medizinischer Kosten, etc.
Darüber hinaus finanziert La Sureñita Entwicklungs- und Infrastrukturprojekte in den Dorfgemeinschaften: Elektrifizierung der Dörfer, Sanierung von Schulen und Gesundheitszentren, Einrichtung von kommunalen Läden, Alphabetisierungskurse, usw. Die 150 Mitglieder der Kooperative sind für Verwaltung und Verarbeitung verantwortlich. Insgesamt profitieren 1800 Personen von der Aktivität der Kooperative.

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