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Bolgakörbe

Frauenprojekte

Fair Trade Producers Society: Bolgakörbe
Die Einwohner im Norden Ghanas (Frafra), sind traditionell Landwirte.
Wegen der langen Trockenzeit ist das Einkommen sehr gering. Die Frauen flechten traditionell Körbe und verkaufen diese auf dem lokalen Markt, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.
Das Rohmaterial, sogenanntes Elefantengras, wächst weiter im Süden von Ghana in großen Mengen wild. Es wird aus den feuchteren Gebieten nach Bolgatanga gebracht.
Nach dem Einweichen wird es geflochten und mit Lebensmittefarben gefärbt. Schwarz- und Brauntöne werden aus Hirse gewonnen. Für einen Korb benötigt eine Frau zwei Tage. Das Preisniveau ist lokal sehr niedrig und reicht selten, um die Lebenshaltungskosten zu decken.

Körbe wurden von Zwischenhändlern nach Burkina geschmuggelt. Um durch kontinuierlichen Absatz die wirtschaftliche Situation der Region zu verbessern, gründeten Frauen die Fair Trade Producers Society (Ende der 80er Jahre).

Der Export macht die Handwerkerinnen unabhängig von den schwankenden niedrigen Preisen des lokalen Marktes. Der Faire Handel leistet neben Vorfinanzierung und organisatorischer Hilfe auch Projektarbeit. So fließen 3% des Gesamtumsatzes in einen Fonds für Aufforstung, Bildung oder Kleinkredite.


Kleine Neuerungen erleichtern die alltägliche Arbeit: Statt die Fäden auf dem nackten Oberschenkel zu rollen, werden die Kordeln nun auf Ledersohlen gedreht. Viele Haushalte wurden mit Solarlampen ausgestattet, die das Arbeiten oder Erledigen von Hausaufgaben auch nach Sonnenuntergang um 18 Uhr erlauben.



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