Weltladen Betzdorf


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„Gemeinsam für ein gutes Klima“

Unter dem Motto „Gemeinsam für ein gutes Klima“ beteiligt sich der Weltladen Betzdorf an der bundesweiten
Fairen Woche. In diesem Jahr stehen die weltweit vielleicht größten Herausforderungen, die der Klimawandel u.a. für die Kleinbauern und Kooperativen mit sich bringt, im Fokus.

Schon heute sind die Folgen vom Klimawandel spürbar. Besonders im globalen Süden leiden die Menschen unter starkem Wind, langen Dürren oder heftigen Starkregen. „
Klimawandel bedroht die Existenzgrundlagen von Millionen von Kleinbauern weltweit“, erläutert Hermann Hesse vom Weltladen Betzdorf die Auswahl des Themas der Aktionswoche in diesem Jahr. Rund 25 Mio. Menschen müssen jährlich ihre Heimat wegen des Klimawandels verlassen.



In der kargen Gegend Boliviens, dem Altiplano zum Beispiel, leben die Menschen vom Quinoa-Anbau – weiße, rote und schwarze Quinoa werden hier seit Generationen angebaut, wo sonst nichts mehr wächst. Der Klimawandel setzt den Bauern jedoch zu. Durch stärkere Winde, die Hitze und weniger Niederschlag fallen Ernten aus. Die Kooperative ANAPQUI ein Fairhandelspartner des Weltladen Betzdorf unterstützt die Bauern mit einem eigenen technischen Institut, das u. a. verbesserte Produktionsmethoden erforscht und die Bauern berät.

Fairer Handel bedeutet auch Umweltschutz. Dieser ist fester Bestandteil der Handelsbeziehungen mit unseren Partnern, um langfristig die Lebenssituationen der Kleinbauern zu verbessern, aber auch Klima Wasser und Böden zu schützen. Der Faire Handel unterstützt schon seit vielen Jahren Produzentengruppen bei der Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels und bei der Umstellung auf klimaschonende Wirtschaftsweisen. Dazu gehört z.B. der ökologische Landbau, der nachweislich weniger klimaschädlich ist als die konventionelle Landwirtschaft. In der Hochebene Boliviens unterstützt der Faire Handel die Anpassung an den Klimawandel durch Beratung. Statt Flächendüngung erfolgt lokale Düngung direkt an die Quinua mit aufbereitetem Lamadünger mittels Spritze. Oder es wird mit Terrassenfeldern der Erosion entgegen-gewirkt.
Passend zum Motto der Fairen Woche bietet der Weltladen Betzdorf Quinua-Produkte aus den Anden an: Bratlinge, Risotto, Kekse aber auch rote und weiße Quinua.
„Damit wollen wir zeigen, dass eine Wirtschaftsform möglich ist, die für Verbraucher, Produzenten und Umwelt nicht nur gesünder und nachhaltig ist, sondern auch Fluchtursachen verhindert“, sagen die Mitarbeiter des Weltladens. Ein Teil der Produkte wird im Land verarbeitet und bringt so einen Mehrwert für die Produzenten in Bolivien.

Weltladen spendet zum Ausgleich des CO2-Ausstoßes 1300 Bäumchen

Auch der
Weltladen Betzdorf nimmt seine Klimaverantwortung wahr, um die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zu erreichen, z.B. durch Ökostrom von Mann Um den CO2-Ausstoß für den Quinua-Transport zu kompensieren, spendet der Weltladen für je 10€ Umsatz in der Zeit vom 24.9. bis 6.10 für Baumsetzlinge 1€. Die Bäumchen werden in einem Misereor-Projekt in Bolivien gepflanzt.

Wie der Zufall manchmal spielt,
konnte die Spende aus der Fairen Woche für 1300 Bäumchen zur CO2 Kompensation sogar Kardinal Toribio Ticona aus Bolivien persönlich überreicht werden. Er war im Rahmen der Bolivienpartnerschaft des Bistums Trier Gast bei der Caritas.
Oktober ist die Zeit der Ernte. Apfel oder Birnbäume bescheren uns zum Teil Obst im Überfluss. Auch Winzer zeigen sich recht zufrieden. Landwirte, deren Ernte wegen Trockenheit gering ist, können auf staatliche Unterstützung hoffen. Dabei dürfen wir aber nicht vergessen, dass bei der Herstellung unserer Nahrungsmittel und Alltagsprodukte Natur und Klima extrem belastet werden. Die Auswirkungen des Klimawandels bedrohen die Existenz von Millionen Kleinbauern weltweit, die keine staatliche Unterstützung erfahren.

Um dieses brennende Problem ins Bewusstsein der Verbraucher in Deutschland zu rücken, wurden in der Fairen Woche die Aktionstage zum Fairen Handel unter das Motto „Gemeinsam für ein gutes Klima" gestellt. Fairer Handel bedeutet auch Umweltschutz. Dieser ist fester Bestandteil der Handelsbeziehungen mit den Partnern der Weltläden, um langfristig die Lebenssituationen der Kleinbauern zu verbessern, aber auch Klima Wasser und Böden zu schützen. Der Faire Handel unterstützt Produzentengruppen bei der Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels und bei der Umstellung auf klimaschonende Wirtschaftsweisen. Dazu gehört z.B. der ökologische Landbau, der nachweislich weniger klimaschädlich ist als die konventionelle Landwirtschaft. So konnten bereits vor 26 Jahren die Bauern von ANAPQUI im Altiplano, der Hochebene Boliviens, Quinua mit Biosiegel produzieren und durch den fairen Handel hier in Deutschland auf den Markt bringen. Der Weltladen Betzdorf verkaufte die Bio-Quinua bereits in den 90er Jahren, damals noch am Stand auf dem Busbahnhof.

Das Team des Weltladen Betzdorf hatte für die Aktionstage der Fairen Woche Bolivien mit Quinua und Quinuaprodukten wie Bratlinge oder Risotto nicht ohne Grund in den Fokus gerückt. In der ohnehin kargen Hochebene Boliviens sind durch ausbleibende Regenfälle und stärkere Winde die Enten zum Teil ausgeblieben. Oder durch Extremregen wurde der Boden im Altiplano fortgespült.

„Da wir uns der Klimaverantwortung bewusst sind, zahlen wir 10% des Umsatzes der Aktionstage zur Kompensation des CO2 Ausstoßes für den Transport der Produkte,“ so die Mitarbeiter im Weltladen. Mit diesem Beitrag unterstützt der Weltladen Betzdorf die Anpflanzung von 1300 Baumsetzlinge für den Partnerschaftswald des Bistums Trier in Patacamaya. Da Kardinal Toribio Ticona, Bischof aus Bolivien, gerade zu Besuch bei der Caritas in Betzdorf und Kirchen war, konnte der Scheck für die 1300 Bäumchen im Anschluss an den Gottesdienst in Steineroth direkt übergeben werden.









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